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SAP Commerce Cloud: E-Commerce Lösung von Spadoom
SAP Commerce Cloud

SAP Commerce Cloud

Zuletzt geprüft:

B2B- und B2C-Commerce für echte Katalogkomplexität. Wir haben es in 90 Tagen für Franke lanciert und auf Millionen von SKUs für Industriedistributoren skaliert. Wir wissen, was es braucht.

Commerce Cloud SAP CX Ihr ERP S/4HANA / ECC

Nativ integriert: vom CRM ins ERP, ein Datenfluss

Was Sie erhalten

Wichtigste Funktionen

SAP Composable Storefront

Angular-basiertes Headless-Frontend, entkoppelt von der Commerce-Engine. Performance, Flexibilität und vollständige Kontrolle über das Kundenerlebnis.

B2B Self-Service

Kontobasierte Preise, Punch-out, Bestellgenehmigungsworkflows und Nachbestelllisten. Alles, was ein B2B-Käufer erwartet.

Produktdatenmanagement

Umfangreicher Produktkatalog mit Varianten, Bundles und Lokalisierung. Funktioniert mit Millionen von SKUs ohne Performance-Einbussen.

Auftragsmanagement

Multi-Warehouse-, Multi-Channel-Auftragssteuerung. Retouren, Splittings und Rückstandsbearbeitung out of the box.

Personalisierungs-Engine

Segmentbasierte Inhalte und Promotionen. Verschiedene Erlebnisse für verschiedene Kundengruppen: ohne kundenspezifische Entwicklung.

SAP ERP-Integration

Preise, Lagerbestände und Auftragsdaten aus SAP ECC und S/4HANA über die Standard-Integrationsinhalte von SAP. Mapping, Fehlerbehandlung und Monitoring planen wir von Anfang an ein.

Was ist SAP Commerce Cloud?

SAP Commerce Cloud ist SAPs Enterprise-E-Commerce-Plattform für B2B- und B2C-Verkauf, gehostet als verwalteter Cloud-Dienst auf Microsoft Azure. Früher bekannt als SAP Hybris, liefert sie eine Produktkatalog-Engine für Millionen von SKUs, kundenspezifische Preise aus SAP-Konditionssätzen, Multi-Warehouse-Auftragsmanagement und Standard-Integrationsinhalte für SAP S/4HANA. Moderne Implementierungen setzen auf SAP Composable Storefront, eine Angular-basierte Headless-PWA, früher Spartacus, um Frontend und Commerce-Engine zu entkoppeln. Die offizielle SAP Commerce Cloud Produktseite ist die kanonische Referenz. SAP wurde 11 Jahre in Folge (2014–2025) als Leader im Gartner Magic Quadrant for Digital Commerce ausgezeichnet.

Spadoom ist Schweizer SAP Gold Partner für Cloud ERP und Customer Experience und implementiert Commerce Cloud in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und Italien, die ERP-Integration aus demselben Team. Unsere DACH-CX-Praxis wird von Dario Pedol geleitet, Sprecher der DSAG (deutschsprachige SAP-Anwendergruppe) CX-Arbeitsgruppe Schweiz. Der Rest dieser Seite zeigt, welche Edition zu welchem Käufer passt, was wir liefern, wie sich Cloud Edition gegenüber der neuen ERP Edition verhält, was es kostet und wo wir die Plattform in Produktion gebracht haben.

Spadoom in Zahlen · SAP Commerce Cloud
90 Tage
Franke: von Legacy zum Go-live
11
Jahre in Folge SAP Leader im Gartner MQ (2014–2025)
1×
SAP Quality Award (Franke, 2024)
4
Länder, in denen Spadoom Commerce Cloud liefert (CH, DE, AT, IT)

Franke Go-live in 90 Tagen: SAP Quality Award Gewinner, 2024. Quelle Gartner MQ Leader Zitat: SAP-Pressemitteilung, November 2025.

Case Study, Franke: 90 Tage von Legacy zum SAP Quality Award

Unser meistzitiertes Projekt. Franke hatte eine ins Stocken geratene B2B-E-Commerce-Eigenentwicklung. Wir haben sie in 90 Tagen durch SAP Commerce Cloud ersetzt: Composable Storefront, B2B-Preisgestaltung, vollständige SAP ERP-Integration. Das Ergebnis: ein SAP Quality Award für Implementierungsqualität und eine Plattform, die heute Frankes globales Distributionsnetzwerk bedient. Lesen Sie die vollständige Franke-Story für den Zeitplan, den Migrationsansatz und die gewonnenen Erkenntnisse.

SAP Commerce Cloud Editionen: Cloud Edition vs ERP Edition vs On-Premise

Im Jahr 2026 liefert SAP drei Commerce-Produkte unter ähnlichen Namen. Käufer fragen uns regelmässig, welches sie tatsächlich brauchen. Die kurze Antwort:

Edition Geeignet für Architektur Go-live Wo es läuft
SAP Commerce Cloud (Cloud Edition) Enterprise B2B und B2C mit komplexen Katalogen (≥100k SKUs), Multi-Country, tiefe ERP-Integration Eigenständige Commerce-Engine, Composable Storefront, OCC REST APIs Nach der Analysephase festgelegt (Franke: 90 Tage) SAP-verwaltete Cloud auf Azure
SAP Commerce Cloud, ERP Edition KMU und Mittelstand auf S/4HANA Public Cloud, die B2B-Commerce ohne separate Plattform benötigen B2B-Storefront in S/4HANA Public Cloud eingebaut, Stammdaten via SAP Business Data Cloud, Joule integriert SAP-Ziel: 90 Tage Innerhalb S/4HANA Public Cloud
SAP Commerce (On-Premise / Hybris) Bestandskunden auf der Legacy-Plattform Selbst gehostet, monolithisch entfällt (im Übergang nach dem Ende der Mainstream-Wartung) Rechenzentrum des Kunden

Cloud Edition ist die richtige Antwort für die meisten Enterprise-Szenarien und der Fokus dieser Seite. Sie ist das, was wir für Franke gebaut haben und worauf wir hybris-Kunden migrieren.

ERP Edition ist die glaubwürdige neue SAP-Antwort für den Mittelstand auf S/4HANA Public Cloud, vorgestellt an der SAP Sapphire Orlando im Mai 2026. Spadoom gehört zu den ersten Pilot-Partnern. Siehe unseren ERP-Edition-Deep-Dive sowie die Vergleiche Cloud Edition vs Shopify Plus und ERP Edition vs Shopify Plus.

On-Premise Hybris ist im Übergang. Wenn Sie noch darauf laufen, zeigen unsere Hybris End-of-Life Migrations-Checkliste und das 90-Tage-Migrations-Playbook den Weg heraus.

Neu für den Mittelstand: SAP Commerce Cloud, ERP Edition

An der SAP Sapphire Orlando im Mai 2026 hat SAP die SAP Commerce Cloud, ERP Edition vorgestellt: eine schlanke B2B-Commerce-Variante, eingebaut in S/4HANA Public Cloud, mit Stammdatenfluss über SAP Business Data Cloud und Customer Data Cloud, integriertem Joule und einem 90-Tage-Einführungsziel. Es ist die erste glaubwürdige SAP-Antwort für B2B-Commerce im Mittelstand auf Cloud-ERP, und Spadoom gehört zu den ersten Pilot-Partnern, die sie ausliefern. Für die vollständige Einordnung aus Architektur- und Strategiesicht siehe unseren Blog aus DSAG-CX-Sprecher-Sicht zur ERP Edition.

Was Spadoom liefert

SAP Commerce Cloud B2B Storefront: Produktraster mit kundenspezifischen Preisen, Lagerverfügbarkeit und Kategorienavigation

Unsere Erfolgsbilanz in SAP Commerce Cloud ist lang und konkret. Wir haben Frankes preisgekröntes B2B-Portal in 90 Tagen aufgebaut: ein Projekt, das einen ins Stocken geratenen Eigenentwicklungsbau ersetzte und einen SAP Quality Award gewann. Wir haben Distributoren von älteren hybris-Acceleratoren auf SAP Commerce Cloud Composable Storefront migriert. Wir haben das Katalogmanagement für Unternehmen mit über 3 Millionen SKUs über mehrere Länder und Sprachen hinweg skaliert.

Als SAP Gold Partner mit Büros in der Schweiz, Italien, Österreich und Estland bringen wir lokale Präsenz in der DACH-Region und Südeuropa mit. Keine Offshore-Übergaben. Die Architekten, die Ihr Projekt scopen, sind dieselben Leute, die Ihren Storefront konfigurieren und Ihr Team schulen. Wenn etwas am Montagmorgen um 8 Uhr nicht funktioniert, rufen Sie jemanden in Ihrer Zeitzone an.

Was wir durchgehend abwickeln:

  • Storefront-Aufbau: Composable oder Accelerator, B2B oder B2C, Single-Brand oder Multi-Brand
  • Katalog-Setup: Produktmodellierung, Variantenmanagement, Klassifizierung und Lokalisierung für Millionen von SKUs
  • Preise und Promotionen: kundenspezifische Preise, gestaffelte Rabatte und Promotionsregeln, die mit Ihren bestehenden SAP-Konditionssätzen funktionieren
  • SAP ERP-Integration: bidirektionale Synchronisation mit S/4HANA oder ECC für Preise, Bestände, Aufträge und Kundenstammdaten
  • B2B-Workflows: Punch-out, Bestellgenehmigungsketten, Budgetmanagement und kundenspezifische Produktsichtbarkeit
  • Schulung und Hyper-Care: wir verschwinden nicht nach dem Go-live. Vier Wochen aktiver Support, Problemlösung und Adoptions-Tracking

Unsere Umsetzung folgt der SAP-Activate-Methodik, fünf Phasen von der Analyse bis zum Hyper-Care, angepasst für SAP Commerce Cloud Projekte. Die Analysephase dauert zwei Wochen. Wir erfassen Ihre Katalogstruktur, Preisregeln, Bestellworkflows und Integrationspunkte, bevor eine einzige Zeile Code geschrieben wird.

Einen umfassenden technischen Überblick über die Plattform, vom Produktdatenmanagement bis zur Auftragssteuerung, finden Sie in unserem SAP Commerce Cloud A-Z-Handbuch.

ROI, den Sie messen können

E-Commerce-Projekte stehen und fallen mit Zahlen, deshalb sind wir vorsichtig, welche wir nennen. Was unsere eigenen Projekte zeigen: Franke hat mit SAP Commerce Cloud die manuellen Bestellungen um 75 % reduziert, und die Headless-Neuarchitektur bei Distrelec hat die Time-to-Market um 70 % verkürzt und die Conversion um 15 % gesteigert. Beides ist in den verlinkten Erfolgsgeschichten auf dieser Seite dokumentiert.

Woher der Nutzen kommt, ist kein Geheimnis. B2B-Käufer, die online Bestände prüfen, ihre Vertragspreise sehen und nachbestellen können, rufen für Routinebestellungen nicht mehr im Innendienst an, und die Fehler aus Telefon- und Faxbestellungen fallen weg. Was das wert ist, hängt von Ihrem Bestellvolumen, Ihrem Kanalmix und dem Anteil manueller Bestellungen ab.

Den Business Case rechnen wir in der Analysephase mit Ihren eigenen Bestelldaten, nicht mit generischen Benchmarks.

Unabhängige Validierung

Die Analysten-Community hat SAP Commerce Cloud durchgehend anerkannt. Im 2025 Gartner Magic Quadrant for Digital Commerce wurde SAP zum 11. Mal in Folge als Leader eingestuft. Das spiegelt die kontinuierliche Investition in Composable-Architektur, B2B-Funktionalitäten und KI-gestützte Personalisierung wider.

SAP Commerce Cloud ist ausserdem Leader sowohl im IDC MarketScape für Enterprise B2B Digital Commerce (2023–2024) als auch im IDC MarketScape für Enterprise B2C Digital Commerce (2024).

Auf G2 (basierend auf verifizierten Nutzerbewertungen, 2025):

Kategorie SAP Commerce Cloud Shopify Plus Adobe Commerce
Gesamtbewertung 4,0 4,4 4,0
Benutzerfreundlichkeit 8,4 8,9 n/a
Supportqualität 8,6 8,4 n/a

Shopify Plus führt bei der Benutzerfreundlichkeit: erwartbar für eine Plattform, die auf schnelle Einrichtung und kleinere Kataloge ausgelegt ist. SAP Commerce Cloud punktet höher bei der Supportqualität und erreicht die gleiche Gesamtbewertung wie Adobe Commerce, trotz eines deutlich komplexeren B2B-Marktes. Für Unternehmen, die bereits SAP ERP nutzen, verstärkt der Integrationsvorteil den Plattformvorteil. Für detaillierte Vergleiche besuchen Sie unsere Analyseseiten SAP Commerce Cloud vs Shopify Plus und vs Adobe Commerce.

Plattformzuverlässigkeit im Massstab: Während der Cyber Week 2025 verarbeitete SAP Commerce Cloud 17,8 Milliarden USD Bruttowarenumsatz (plus 40 % gegenüber dem Vorjahr) bei 100 % Plattformverfügbarkeit. Im Vorjahr wurden im gleichen Spitzenzeitraum 18,2 Millionen Bestellungen abgewickelt, ebenfalls ohne Ausfallzeiten (Quelle: SAP Commerce Cloud Year in Review, 2025).

SAP Commerce Cloud Auftragsmanagement-Dashboard: Bestellstatus, Umsatz, Erfüllungsrate und Bestellzeitachse

Composable Storefront: die moderne Architektur

Wenn Sie neu starten oder einen älteren hybris-Accelerator ablösen, ist der Composable Storefront die richtige Richtung. Der SAP Commerce Cloud Composable Storefront (früher Spartacus) entkoppelt das Frontend vollständig von der Commerce-Engine, siehe die offizielle SAP Composable Storefront Dokumentation für die vollständige Architekturreferenz. Der Storefront ist eine Angular-basierte Progressive Web App (PWA), die über OCC REST APIs mit dem Commerce-Backend kommuniziert.

Was das in der Praxis bedeutet:

  • Schnellere Ladezeiten. Das Frontend ist eine statische PWA, die über ein CDN ausgeliefert wird. Produktseiten rendern clientseitig ohne Roundtrips zum Commerce-Server.
  • Unabhängige Deployments. Ihr Frontend-Team liefert UI-Änderungen aus, ohne das Backend zu berühren. Ihr Backend-Team aktualisiert Preisregeln ohne einen vollständigen Storefront-Release. Zwei separate Release-Zyklen.
  • Volle Designkontrolle. Keine Freemarker-Templates. Kein JSP. Standard-Angular-Komponenten mit Ihrem eigenen Designsystem. Mobile-first als Standard.
  • Zukunftssicher. SAPs aktive Investition fliesst in die Composable-Architektur. Der klassische Accelerator funktioniert noch, aber neue Features erscheinen zuerst für Composable.

Wann der Accelerator die bessere Wahl ist: Wenn Sie ein internes B2B-Portal brauchen, bei dem Funktion wichtiger ist als UX, funktioniert der Accelerator-Ansatz nach wie vor. Er ist schneller konfiguriert, braucht weniger Frontend-Kompetenz und deckt einen grossen Teil der üblichen B2B-Self-Service-Anforderungen im Standard ab. Wir sagen Ihnen, was zu Ihrer Situation passt, nicht das, was den Projektumfang maximiert.

Einen tieferen Einblick in die Composable-Architektur, OCC APIs und Implementierungsmuster finden Sie in unserem SAP Commerce Cloud A-Z-Handbuch.

SAP Commerce Cloud Composable Storefront: Headless Angular PWA Produktdetailseite mit Lighthouse-Performance-Score

Migration von SAP Commerce Cloud On-Premise zur Cloud

Diese Frage bekommen wir jede Woche. SAP konzentriert die neue Feature-Entwicklung auf SAP Commerce Cloud; die On-Premise-Version erhält weiterhin Wartung und Sicherheitspatches, aber keine neuen Funktionen. Wenn Sie SAP Hybris On-Premise betreiben, lohnt es sich, den Wechsel zu planen, bevor eine Frist ihn für Sie plant.

Unsere Migrationsmethodik:

Wir reissen nicht alles auf einmal heraus. Wir haben einen phasenbasierten Ansatz entwickelt, der auf unserer Erfahrung mit der Franke-Migration basiert, die einen SAP Quality Award gewann:

  1. Assessment. Erfassung Ihrer aktuellen Anpassungen, Erweiterungen und Integrationen. Identifikation, was sich direkt übertragen lässt, was neu gebaut werden muss und was wegfallen kann.
  2. Kundenseitige Schicht zuerst. Lancierung des neuen Composable Storefront auf Basis Ihrer bestehenden Katalog- und Preisdaten. Kunden sehen ein modernes Frontend. Das Backend bleibt stabil.
  3. Katalog und Auftragsmanagement. Migration von Produktdaten, Preisregeln und Bestellworkflows auf die Cloud-Instanz. Parallelbetrieb beider Systeme mit Order-Routing.
  4. Ausserbetriebnahme. Umleitung des verbleibenden Traffics. Abschaltung der On-Premise-Instanz.

Der neue Storefront geht live, bevor die Backend-Migration abgeschlossen ist. Kunden profitieren früh vom besseren Erlebnis, während das Backend im Hintergrund umzieht. Ihren tatsächlichen Zeitplan liefert das Assessment.

Wo es typischerweise hakt: Datenmigration ist kein Copy-Paste-Job. Produktklassifizierungen, Preislisten mit Tausenden von Konditionssätzen und kundenspezifische Katalogansichten müssen alle validiert werden. Wir erstellen automatisierte Migrationsskripte mit Datenqualitätsprüfungen in jeder Phase. Wenn Ihr Altsystem 50’000 Produkte mit unvollständigen Attributen enthält, erkennen wir das in Woche eins, nicht in Woche zwölf.

Der andere häufige Fehler ist der Versuch, jede Anpassung aus dem alten System zu replizieren. In den meisten Migrationen erweist sich ein guter Teil der Legacy-Erweiterungen als überflüssig. Wir helfen Ihnen zu unterscheiden, was wichtig ist und was damals gebaut wurde, um Limitierungen der alten Plattform zu umgehen.

Den vollständigen Leitfaden, Zeitpläne, Risikominderung und Datenmigrationsmuster, haben wir in unserem 90-Tage-Migrations-Playbook dokumentiert. Er basiert auf realen Projekten, nicht auf Theorie.

Preise und Lizenzierung

Die SAP Commerce Cloud Lizenzierung basiert auf dem Bruttowarenumsatz (GMV) und Traffic-Stufen, nicht auf einem einfachen Preis pro Benutzer. Das macht direkte Vergleiche schwierig, aber hier ist ein realistisches Bild:

SAP Commerce Cloud Shopify Plus Adobe Commerce (Magento)
Preismodell GMV + Traffic-Stufen Umsatzbasiert Lizenz + GMV-Stufen
Jährliche Lizenz (Mittelstand) Abhängig von GMV, Traffic und Modulen Siehe aktuelle Preisliste des Anbieters Siehe aktuelle Preisliste des Anbieters
B2B-Funktionen Nativ: Punch-out, Kontopreise, Genehmigungsworkflows Eingeschränkt, erfordert Apps Verfügbar mit B2B-Modul
SAP ERP-Integration Standard-Integrationsinhalte (Mapping und Monitoring weiterhin nötig) Middleware von Drittanbietern Middleware von Drittanbietern
Multi-Country / Multi-Brand Eingebaut mit gemeinsamem Katalog Separate Stores (nur Plus) Multi-Store mit gemeinsamem Backend
Composable / Headless Ja (Composable Storefront) Hydrogen (neuer) PWA Studio / Hyva
Hosting SAP-verwaltete Cloud (Azure) Shopify-verwaltet Self-hosted oder Adobe-verwaltet

Die entscheidende Kostenfrage sind die Gesamtbetriebskosten (TCO). Wenn Sie bereits SAP ERP nutzen, geben die Standard-Integrationsinhalte von SAP der Commerce Cloud einen kürzeren Weg zu Preisen, Beständen und Aufträgen als eine Konnektor-Schicht von Drittanbietern. Gratis wird die Integration dadurch nicht: Mapping, Fehlerbehandlung und Monitoring müssen gebaut und betrieben werden. Ob sich die höhere Lizenz rechnet, hängt von Ihrem Bestellvolumen, Ihrer B2B-Komplexität und davon ab, wie weit der Shop in den ERP-Prozess reichen muss. Das rechnen wir mit Ihnen durch, bevor Sie unterschreiben.

Spadoom nennt Ihnen für klar umrissene Umfänge einen Festpreis und für grössere Programme nach der Analysephase einen Kostenrahmen, inklusive Implementierung, Schulung und Hyper-Care. Änderungen vereinbaren wir, bevor die Arbeit beginnt, statt sie im vierten Monat zu entdecken.

SAP Commerce Cloud Produktkatalog-Verwaltung: Produktbearbeitung, Variantenmanagement und Kategoriebaum

Branchenanwendungen

SAP Commerce Cloud ist für Katalogkomplexität und Prozesstiefe gebaut. Hier haben wir die Plattform eingesetzt:

Fertigung und industrieller Grosshandel: Der Kern-Anwendungsfall. Distributoren mit über 500’000 SKUs brauchen kundenspezifische Preise, Multi-Warehouse-Bestandsübersicht und Bestellgenehmigungsworkflows. Wir konfigurieren Punch-Out-Kataloge für die Integration mit Beschaffungssystemen (SAP Ariba, Coupa) und richten Nachbestelllisten ein, mit denen Käufer die Bestellung des letzten Monats in zwei Klicks wiederholen können. Echtzeit-Bestände und -Preise aus S/4HANA bedeuten: keine «Entschuldigung, der Preis hat sich geändert»-E-Mails nach der Bestellaufgabe. Für Unternehmen mit Aussendienst bedient dieselbe Plattform sowohl das Self-Service-Portal als auch die Auftragserfassung der Vertriebsmitarbeitenden: gleiche Preise, gleiche Bestände, ein System.

Konsumgüter und Einzelhandel: B2C-Marken mit hohen SKU-Zahlen, saisonalen Katalogen und Multi-Country-Storefronts. SAP Commerce Cloud verwaltet lokalisierte Inhalte, Währungen, Steuerregeln und Versand pro Markt, alles aus einem einzigen Katalog. Die Personalisierungs-Engine liefert verschiedene Promotionen an verschiedene Kundensegmente ohne kundenspezifischen Code. Ein Katalog, ein Auftragsmanagementsystem, eine Integrationsschicht, aber jedes Land bekommt seinen eigenen Storefront, seine eigene Preisgestaltung und eigene Fulfillment-Logik.

Automotive Aftermarket: Teilekataloge sind eine besondere Art von Komplexität. Fahrzeugzuordnungsdaten, Ablöseketten und Querverweissuchen zusätzlich zum Standard-E-Commerce. Wir haben SAP Commerce Cloud Storefronts gebaut, die mit TecDoc- und ETKA-Katalogen integriert sind und die richtigen Teile für das richtige Fahrzeug liefern, ohne dass Käufer Teilenummern kennen müssen.

Lebensmittel und Getränke: B2B-Bestellung mit Mindestbestellmengen, Gebindelogik, Lieferzeitfenster-Planung und Integration temperaturgeführter Logistik. Das Auftragsmanagement von SAP Commerce Cloud handhabt Splitsendungen über mehrere Lager und Lieferrouten. Die Integration mit SAP ERP schliesst den Kreislauf von der Bestellung über die Lieferung bis zur Rechnung. Wir haben wiederkehrende Bestellpläne konfiguriert, mit denen Gastronomie- und Hotellerie-Käufer wöchentliche Daueraufträge einrichten, sodass sie ihre regelmässigen Produkte nicht mehr von Hand erfassen.

Der Integrationsvorteil

Der stärkste Differenzierungsfaktor von SAP Commerce Cloud ist die Anbindung an Ihre bestehende SAP-Landschaft. Das ist kein abstrakter Vorteil: er wirkt sich direkt auf Ihre Auftragsgenauigkeit, Preiskonsistenz und operative Effizienz aus.

S/4HANA- und ECC-Integration: Bidirektional, über die Standard-Integrationsinhalte von SAP. Der Bestand im Storefront kommt aus S/4HANA, Bestellungen landen als Kundenaufträge in SAP, und Preise stammen aus den SAP-Konditionssätzen, sodass der Online-Preis dem ERP-Preis entspricht. Das braucht weiterhin Mapping, Fehlerbehandlung und Monitoring, und wir planen es von Anfang an ein. Für Meier Tobler haben wir genau dieses Rückgrat auf der SAP Integration Suite gebaut.

SAP CPQ: Für komplexe B2B-Angebote (konfigurierbare Produkte, gestaffelte Preise, mehrstufige Genehmigungen) ist CPQ direkt in Commerce Cloud integriert, sodass Käufer Produkte innerhalb derselben Storefront-Session konfigurieren und bepreisen können. Unverzichtbar für Hersteller, die konfigurierbare Industrieausrüstung, Aftermarket-Bundles für die Automobilbranche oder jeden Katalog verkaufen, bei dem der Preis von der Konfiguration abhängt.

SAP Engagement Cloud (früher Emarsys) (Marketing-Automatisierung): Verbinden Sie Ihre Commerce-Daten mit SAP Engagement Cloud für Warenkorbabbruch-Recovery, Post-Purchase-Kampagnen und personalisierte Produktempfehlungen basierend auf Browsing- und Kaufverhalten. SAP liefert dafür Standard-Integrationsinhalte. Kampagnen-Performance-Daten fliessen in die Commerce-Analytik zurück.

SAP Customer Data Platform: Vereinheitlichen Sie Kundenprofile über Storefront, Service-Desk und Marketing-Kanäle hinweg. Die CDP sammelt Verhaltensdaten aus Commerce Cloud (Produktansichten, Suchen, Käufe) und kombiniert sie mit CRM- und Service-Interaktionen. Das Ergebnis: eine einzige Kundenansicht, die Personalisierung über jeden Touchpoint ermöglicht.

SAP Customer Identity (CIAM): Enterprise-taugliche Authentifizierung und Einwilligungsmanagement für Ihren Storefront. Single Sign-on über mehrere Marken-Websites, progressives Profiling und DSGVO-konforme Einwilligungsverfolgung. Unverzichtbar für Multi-Brand- oder Multi-Country-Deployments, bei denen Kunden einen einzigen Login über alle Ihre Angebote hinweg erwarten.

Wenn diese Systeme zusammenarbeiten, kennt der Storefront Ihren Kunden über Vertrieb, Service, Marketing und ERP hinweg. Ein B2B-Käufer, der gestern Ihren Service-Desk angerufen hat, kann beim heutigen Login ein Follow-up sehen, und eine Kampagne für wertvolle Kunden nutzt tatsächliche Kaufdaten statt Vermutungen.

Commerce-Projekte scheitern selten im Storefront. Sie scheitern an der Nahtstelle zum ERP: am Auftrag, der nicht verbucht wird, am Preis, den der Shop nicht auflösen kann, am Bestand, dem niemand traut. Spadoom liefert die ERP-Seite mit demselben Team, von SAP S/4HANA Public Cloud bis zu Erweiterungen auf der SAP BTP. Noch auf ECC? Der fünftägige S/4HANA-Readiness-Check legt Zeitplan und Kostenrahmen fest, und unser Transformationsleitfaden zeigt, wie Commerce, CRM und ERP zusammenpassen. Die unterstützten Integrationsmöglichkeiten dokumentiert SAP bei der SAP Integration Suite.

SAP Commerce Cloud B2B Self-Service-Portal: Schnellnachbestellung, offene Genehmigungen und Kontoübersicht

SAP Commerce Cloud Implementierung in der Schweiz

Spadoom hat seinen Hauptsitz in Zug, und die Schweiz ist unser Heimmarkt, nicht bloss eine Fahne auf der Karte. Unsere beiden meistzitierten Commerce-Cloud-Referenzen sind Schweizer Unternehmen. Franke, die Schweizer Küchen- und Haustechnikgruppe, ist der 90-Tage-Neuaufbau, der einen SAP Quality Award gewann und manuelle Bestellungen über 10+ globale Kanäle um 75 % reduzierte. Distrelec, der B2B-Elektronikdistributor mit Heimmarkt Schweiz, ist das Projekt, bei dem unsere Headless-Neuarchitektur die Time-to-Market um 70 % verkürzte und die Conversion um 15 % steigerte. Und für Meier Tobler, den Schweizer Gebäudetechnik-Anbieter, haben wir das SAP-Integration-Suite-Rückgrat gebaut, das Online-Shop und S/4HANA in Echtzeit synchron hält: über 1 Million Nachrichten pro Monat.

Commerce für den Schweizer Markt bringt Anforderungen mit, die Standard-EU-Playbooks übersehen. Wir bauen sie von Tag eins ein:

  • Datenschutz: doppelte Konformität mit dem Schweizer nDSG und der DSGVO, Einwilligungen, Datenschutztexte und Datenresidenz-Optionen für beide Regime abgedeckt
  • Währung und Steuern: CHF- und EUR-Preislisten parallel, mit korrekter Mehrwertsteuer-Findung pro Zielland und Zollabwicklung für ein Nicht-EU-Land
  • Sprachen: Storefronts auf Deutsch, Französisch und Italienisch (plus Englisch) mit Inhalten, Kategoriestrukturen und Rechtstexten pro Locale
  • Schweizer Zahlungsmittel: TWINT und PostFinance, integriert über Datatrans oder Saferpay, neben internationaler Kartenverarbeitung
  • Schweizer ERP-Landschaften: Echtzeit-Integration mit S/4HANA, on-premise oder Public Cloud, so, wie wir es für Franke und Meier Tobler umgesetzt haben

Den vollständigen Liefer-Ansatz für die Schweiz und die DACH-Region, Zahlungsmittel, Mehrwertsteuer-Korridore, nDSG vs DSGVO, Logistik, haben wir in unserem Implementierungsleitfaden Commerce Cloud in der Schweiz und DACH dokumentiert. Wie wir mit Schweizer Teams über ERP und CX hinweg arbeiten, fasst unsere Seite zur SAP-CX-Beratung in der Schweiz zusammen.

Woran Sie eine gute Implementierung erkennen

Eine gut umgesetzte SAP Commerce Cloud bedeutet:

  • Weniger Bestellfehler. Self-Service-Bestellung mit Preisen und Beständen aus dem ERP beseitigt die Fehlpreise und Nichtverfügbarkeits-Überraschungen von Telefon- und Faxbestellungen
  • B2B-Käufer, die tatsächlich online bestellen. Wenn Ihre Käufer immer noch anrufen statt online zu bestellen, ist bei der Implementierung etwas schiefgelaufen. Wir verfolgen die Adoption und beseitigen Reibungspunkte während des Hyper-Care
  • Das nächste Land ist eine Konfigurationsaufgabe. Sobald der erste Storefront läuft, ist der Rollout in weitere Märkte vor allem Inhalt und Konfiguration, kein Entwicklungsprojekt
  • Schnelle Seiten überall. Composable Storefront mit CDN-Auslieferung hält die Seiten in jedem Markt schnell, nicht nur im Heimmarkt
  • Mehr Nachbestellungen. B2B-Käufer, die ihre regelmässigen Artikel in zwei Klicks nachbestellen können, tun es häufiger. Das ist Umsatz, den Sie vorher nicht erfasst haben

Sechs Monate nach dem Go-live messen wir diese Punkte mit Ihnen gegen die Ausgangslage aus der Analysephase. Wir bleiben verantwortlich, durch Hyper-Care und darüber hinaus.

Bereit, Ihr SAP Commerce Cloud Projekt zu besprechen? Ob Sie einen neuen Storefront aufbauen, von On-Premise hybris migrieren oder eine Plattform ablösen, die Sie bremst, wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung. Starten Sie das Gespräch oder entdecken Sie unser CRM in 10 Tagen-Paket, wenn Sie auch SAP Sales Cloud in Betracht ziehen.

Sie vergleichen Anbieter? Unser Marktüberblick der besten SAP Commerce Cloud Implementierungspartner in der Schweiz zeigt, wo wir stehen und wer sonst einen Blick wert ist.

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Häufige Fragen

FAQ

Was ist SAP Commerce Cloud?

SAP Commerce Cloud (früher SAP Hybris) ist SAPs Enterprise-E-Commerce-Plattform für B2B- und B2C-Online-Handel. Sie bietet eine Produktkatalog-Engine, kundenspezifische Preisgestaltung, Auftragsmanagement, Personalisierung und Echtzeit-Integration mit SAP ERP für Bestands- und Preisdaten. Sie unterstützt sowohl klassische Accelerator- als auch moderne Composable-Storefront-Architekturen (Headless).

Was ist der SAP Commerce Cloud Composable Storefront?

Der SAP Commerce Cloud Composable Storefront (früher Spartacus) ist ein JavaScript-basiertes, Headless-Frontend für SAP Commerce Cloud. Er trennt die Präsentationsschicht vom Commerce-Backend und ermöglicht schnellere Ladezeiten, unabhängige Frontend-Deployments und eine moderne Angular-basierte PWA-Erfahrung. Der Composable Storefront ist der empfohlene Weg für Neuimplementierungen und Accelerator-Migrationen.

Ist SAP Commerce Cloud die richtige Plattform für B2B-E-Commerce?

Ja. SAP Commerce Cloud bietet umfangreiche B2B-Funktionen: kontobasierte Preisgestaltung, Punch-Out-Kataloge, Bestellgenehmigungsworkflows, kundenspezifische Produktsichtbarkeit, Nachbestelllisten und Integration mit SAP CPQ für geführte Verkaufsprozesse. Die Plattform wird von grossen B2B-Herstellern und Distributoren mit Katalogen von Millionen von SKUs eingesetzt.

Was bedeutet das Ende des Mainstream-Supports für SAP Commerce On-Premise?

SAP Hybris (On-Premise SAP Commerce) wird schrittweise auf SAP Commerce Cloud (Cloud-gehostet) migriert. Kunden, die noch On-Premise betreiben, sollten ihren Migrationspfad prüfen. Spadoom bietet ein strukturiertes Migrationsprogramm mit Plattform-Assessment, Composable-Storefront-Architektur und phasenweisem Go-live, so kann der Cloud-Betrieb starten, bevor das On-Premise-System vollständig abgeschaltet wird.

Wie unterscheidet sich SAP Commerce Cloud von Shopify?

SAP Commerce Cloud und Shopify richten sich an unterschiedliche Marktsegmente. Shopify ist eine SaaS-Plattform, optimiert für schnellen Start und kleinere Kataloge. SAP Commerce Cloud hingegen ist für Enterprise-Komplexität konzipiert: Multi-Country-Rollouts, B2B-Kontohierarchien, kundenspezifische Preise, Punch-Out-Integration und Echtzeit-SAP-ERP-Anbindung. Unternehmen, die tiefe Backoffice-Integration, komplexe Produktkonfiguration oder Multi-Brand-Storefronts mit gemeinsamer Kataloginfrastruktur benötigen, stossen mit Shopify an Grenzen und brauchen eine Plattform wie SAP Commerce Cloud. Einen detaillierten Feature-für-Feature-Vergleich finden Sie auf unserer SAP Commerce Cloud vs Shopify Plus Vergleichsseite.

Was kostet SAP Commerce Cloud?

Die Lizenzierung von SAP Commerce Cloud (Cloud Edition) basiert auf dem Bruttowarenumsatz (GMV) und Traffic-Stufen; der Betrag hängt von Traffic, Modulen und Anzahl Storefronts ab. Verlangen Sie deshalb ein aktuelles Angebot, statt einer Spanne auf einer Website zu vertrauen. SAP Commerce Cloud, ERP Edition ist an S/4HANA Public Cloud gebunden und folgt einem anderen kommerziellen Modell. Die Implementierungskosten variieren je nach Kataloggrösse, Integrationskomplexität und Anzahl Storefronts. Spadoom nennt Ihnen für klar umrissene Umfänge einen Festpreis und für grössere Projekte nach der Analysephase einen Kostenrahmen, bevor Sie unterschreiben. Kontaktieren Sie uns für eine Schätzung auf Basis Ihrer Edition und Ihres Geschäftsmodells.

In welchen Branchen wird SAP Commerce Cloud eingesetzt?

SAP Commerce Cloud wird in der Fertigung, im industriellen Grosshandel, in der Konsumgüterindustrie, im Automotive- und Aftermarket-Bereich, in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie im Hightech-Bereich eingesetzt. Besonders stark ist die Plattform in B2B-Umgebungen mit komplexen Produktkatalogen, kundenspezifischer Preisgestaltung, Multi-Country-Rollouts und tiefer SAP ERP-Integration. B2C-Anwendungsfälle umfassen Konsummarken mit hohen SKU-Zahlen und Omnichannel-Anforderungen. Spadoom hat die Plattform für Kunden in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien implementiert.

Was ist der Unterschied zwischen SAP Commerce Cloud (Cloud Edition) und SAP Commerce Cloud, ERP Edition?

Zwei unterschiedliche Produkte. SAP Commerce Cloud (Cloud Edition) ist die eigenständige Enterprise-Commerce-Plattform, Composable Storefront, OCC APIs, Echtzeit-S/4HANA-Integration, gebaut für grosse Kataloge, Multi-Country-Rollouts und komplexe B2B-Workflows. SAP Commerce Cloud, ERP Edition ist ein schlanker B2B-Storefront, direkt in S/4HANA Public Cloud eingebaut, mit Stammdatenfluss über SAP Business Data Cloud und integriertem Joule: konzipiert für KMU und Mittelstand auf Cloud-ERP, mit 90-Tage-Go-live-Ziel. ERP Edition wurde an der SAP Sapphire im Mai 2026 vorgestellt. Spadoom gehört zu den ersten Pilot-Partnern und liefert beide Editionen.

Wie unterscheidet sich SAP Commerce Cloud von SAP Commerce on-premise (Hybris)?

SAP Commerce Cloud ist der Cloud-gehostete Nachfolger von SAP Hybris. SAP leitet die gesamte neue Feature-Entwicklung, Composable Storefront, KI-gesteuerte Personalisierung, Joule-Funktionen, auf die Cloud-Version. On-Premise Hybris ist in der End-of-Mainstream-Maintenance-Transition; es erhält weiterhin Sicherheitspatches, aber keine neuen Funktionen. Kunden, die noch on-premise betreiben, sollten ihre Migration planen. Spadoom bietet ein strukturiertes, phasenweises Migrationsprogramm, dokumentiert in unserem 90-Tage-Playbook von Hybris zu Commerce Cloud; Ihren tatsächlichen Zeitplan liefert das Assessment.

Lässt sich SAP Commerce Cloud mit SAP S/4HANA integrieren?

Ja. SAP liefert Standard-Integrationsinhalte zwischen SAP Commerce Cloud und SAP S/4HANA oder ECC für Preise, Bestände, Aufträge und Kundenstammdaten. Auch eine SAP-zu-SAP-Integration braucht Mapping, Fehlerbehandlung und Monitoring, und verfügbare Daten und Latenz hängen von Editionen und dem konfigurierten Szenario ab. Wir planen diesen Aufwand ein, bevor jemand Lizenzpreise vergleicht, und liefern die ERP-Seite mit demselben Team.

Wie schneidet es ab?

So steht SAP Commerce Cloud im Vergleich

Persönlich verantwortlich

AI beschleunigt die Arbeit. Wir stehen dafür gerade.

Sie sprechen mit den Menschen, die Ihr System bauen. Wir nutzen AI im Projekt; Entscheidungen, Qualität und Verantwortung bleiben bei unserem Team.

Direkter Kontakt

Sie kennen Ihre Projektleitung und erreichen die Engineers, die Ihre Lösung bauen. Offene Fragen besprechen wir direkt mit Ihnen.

Früh Klartext

Sie sehen unser Jira und die Budgetprognose. Wenn Umfang, Kosten oder Termine unter Druck geraten, sprechen wir es früh an und vereinbaren mit Ihnen den nächsten Schritt.

Verantwortung bis es läuft

Was im vereinbarten Umfang nicht funktioniert, beheben wir auf unsere Rechnung. Betreuung und Erreichbarkeit nach dem Go-live vereinbaren wir mit Ihnen vorab.

Cyrill Pedol

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Cyrill Pedol

SAP Commerce Lead

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