
SAP CX Trends 2025: Was jedes B2B-Unternehmen wissen muss
Dario Pedol
CEO & SAP CX Architect, Spadoom AG
Das SAP Customer Experience Portfolio hat sich noch nie so schnell bewegt. Nach Jahren stetiger Produktreife markiert 2025 einen echten Wendepunkt: eingebettete KI, architektonische Flexibilität, ein erneuterter Fokus auf einheitliche Kundendaten.
Fünf Trends, die wir konkret in unseren Kundenprojekten sehen. Nicht aus Analysten-Reports abgeschrieben, sondern aus dem, was wir in Sprint Reviews und Steering Committees beobachten.
1. KI-gestützter Verkauf in SAP Sales Cloud V2
Die Migration von Sales Cloud V1 (C4C) auf V2 beschleunigt sich. Und der Treiber sind nicht die Features. Es ist die KI. Die native Integration von V2 mit SAP Joule bringt konversationelle KI direkt in den Arbeitsablauf: Deal Coaching, Gesprächszusammenfassungen, Next-Best-Action-Empfehlungen.
Organisationen, die die V2-Migration 2025 abschliessen, können von diesen Fähigkeiten profitieren, sobald sie Produktionsreife erreichen. Wer noch auf V1 sitzt und wartet: Die Uhr tickt. Prima vista mag V1 noch funktionieren, aber die KI-Zukunft spielt sich ausschliesslich auf V2 ab.
2. Composable Commerce als Standard-Architektur
Headless ist nicht mehr experimentell. Die Mehrheit der neuen SAP Commerce Cloud-Projekte, die wir planen, ist Composable-first. SAP Commerce als Commerce-Engine, die Storefront-Schicht entkoppelt (Spartacus, Vue.js/React oder ein DXP).
Der Ansatz gibt Marken die Flexibilität, ihr Frontend unabhängig weiterzuentwickeln, während Enterprise-Auftragsmanagement und Produktinhalte in Commerce Cloud bleiben. Wer den Kopf schüttelt und sagt «Das ist doch nur ein Buzzword»: Nein. Es ist de facto die Art, wie neue Commerce-Projekte heute aufgesetzt werden.
3. Customer Data Platform wird zur zentralen Infrastruktur
Die CDP war einst ein Nice-to-have für Marketingteams. 2025 entwickelt sie sich zum Integrationsrückgrat zwischen Commerce, Service und Marketing. Wer über ein einheitliches Kundenprofil verfügt, kann auf Echtzeitsignale reagieren: Warenkorbabbrüche, Support-Eskalationen, Abwanderungsrisiko. Über jeden Berührungspunkt, gleichzeitig.
Die nativen Konnektoren von SAP CDP zu Emarsys, Commerce Cloud und Service Cloud machen es zur offensichtlichen Wahl für SAP-zentrierte Organisationen. Wer schon mal versucht hat, diese Daten manuell zusammenzuführen, weiss warum.
4. Emarsys für B2B-Kundentreue
Emarsys hat sich seinen Ruf im B2C-Handel aufgebaut, aber wir sehen jetzt eine deutliche Zunahme im B2B-Bereich. Konkret: Händlertreue-Programme, Partneraktivierungskampagnen, Re-Engagement-Workflows.
Die Kombination aus Emarsys’ KI-gesteuerter Personalisierung mit B2B-spezifischen Segmenten (Kaufhäufigkeit, Produktkategorie-Affinität, kontobezogene Daten) erzeugt messbare Steigerungen im Wiederholungsgeschäft. Also ehrlich: Wer Emarsys immer noch als «B2C-Tool» abtut, verpasst etwas.
5. Integrationskomplexität als Projektrisiko Nr. 1
In allen Kategorien (CRM, Service, Commerce, Marketing) bleibt die häufigste Projektherausforderung die Integration. Die Anzahl der Berührungspunkte zwischen SAP CX-Produkten, SAP ERP und Nicht-SAP-Systemen wächst und wächst.
Organisationen, die in SAP Integration Suite als verwaltete Integrationsschicht investieren, liefern konsistent schneller und mit weniger Vorfällen nach dem Go-live. Wer Integration mit 10% des Projektbudgets plant, plant falsch. Punkt.
Spadoom ist SAP Gold Partner, spezialisiert auf das gesamte SAP CX Portfolio. Wenn Sie besprechen wollen, wie diese Trends auf Ihre Organisation zutreffen, nehmen Sie Kontakt auf.
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