
Clean Core mit SAP CAP: SAP CX erweitern ohne Upgrade-Schmerzen
Spadoom Editorial
SAP CX Practice
Sie passen SAP an. Ein Jahr später macht das Upgrade Ihre Änderungen kaputt. Ihr Team verbringt Wochen mit der Reparatur. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Das sind die Kosten von benutzerdefiniertem Code im SAP-Kern. Es summiert sich schnell. Nach ein paar Projekten wird jedes Quartals-Update zum eigenen Mini-Projekt.
Clean Core stoppt diesen Kreislauf. Die Idee ist einfach: Den SAP-Kern standard lassen. Ihre individuelle Logik daneben bauen, nicht hinein. So arbeiten wir bei Spadoom — bei jedem Projekt.
Was Clean Core wirklich bedeutet
Kein benutzerdefinierter Code im SAP-Kern. Ihre Geschäftslogik lebt in separaten Erweiterungen, die über stabile APIs mit SAP kommunizieren.
SAP Sales Cloud V2 und SAP Service Cloud V2 sind genau dafür gebaut. Sie bieten saubere REST-APIs und ein Event-System für Side-by-Side-Erweiterungen. SAP aktualisiert den Kern nach eigenem Zeitplan. Ihre Erweiterungen laufen weiter.
Das ist keine Notlösung. SAP hat es so vorgesehen.
Wie wir Erweiterungen bauen: SAP CAP auf Cloud Foundry
Wir verwenden das SAP Cloud Application Programming Model (CAP) — SAPs Open-Source-Framework für Services auf SAP BTP.
CAP läuft auf Cloud Foundry innerhalb von SAP BTP. Drei Gründe sprechen dafür:
- Kein Infrastruktur-Stress. Cloud Foundry übernimmt Skalierung, Routing und Deployment. Ihr Team schreibt Geschäftslogik, keine Ops-Skripte.
- SAP-Anbindung eingebaut. CAP verbindet sich direkt mit XSUAA (Auth), SAP Event Mesh (Events), dem Destination Service und den Sales/Service Cloud V2-APIs.
- Standard-Technologie. Node.js oder Java. OData und REST. CDS für Datenmodellierung. Kein exotisches Lock-in.
Das Ergebnis: Erweiterungen, die Sie unabhängig vom SAP-Release-Kalender deployen, testen und aktualisieren können.
Ein konkretes Beispiel: Sales Cloud V2
Ein Kunde braucht eine eigene Validierung auf dem Opportunity-Objekt, plus zusätzliche Felder für seinen Workflow.
Wir deployen einen CAP-Service auf Cloud Foundry. Er ergänzt die Validierungslogik und die Felder. Er hört auf Opportunity-Events via SAP Event Mesh — kein Polling, keine Scheduled Jobs. Eine eigene Fiori-Oberfläche sitzt direkt in der Sales Cloud Shell. Vertriebsmitarbeitende sehen eine einheitliche Oberfläche.
Der Sales Cloud V2-Kern? Unberührt. SAP liefert nächstes Quartal ein Update? Kein Regressionstest nötig — weil nichts Individuelles im Kern steckt, das brechen könnte.
Gleiches Vorgehen bei Service Cloud V2. Eigene Eskalationsregeln, angereicherte Case-Daten, Anbindung an externe Ticketing-Systeme — alles CAP-Erweiterungen, alles auf Cloud Foundry, alles ausserhalb des Kerns.
Warum das für Ihr Budget zählt
Ohne Clean Core kostet Sie jedes SAP-Release. Ihr Team testet benutzerdefinierten Code, passt ihn an, repariert, was kaputt ging. Jedes Mal.
Mit Clean Core ist ein SAP-Release ein Deployment. Sie testen Ihre Erweiterungen gegen den API-Vertrag — und den hält SAP abwärtskompatibel. Upgrades, die früher Monate dauerten, schaffen Sie jetzt in Tagen.
Über drei bis fünf Jahre summieren sich die Einsparungen. Weniger Wartungsaufwand heisst mehr Zeit für Features, die Ihr Geschäft voranbringen.
So arbeitet Spadoom
Clean Core ist bei uns keine Option. Es ist unsere Standard-Architektur. Punkt.
Jedes Projekt beginnt mit einer Frage: Braucht das wirklich eine Kern-Änderung, oder geht es als Erweiterung? Fast immer gewinnt die Erweiterung — technisch sauberer und günstiger im Betrieb.
Wir bauen und betreuen CAP-Erweiterungen im gesamten SAP CX Stack: Sales Cloud V2, Service Cloud V2, dazu Integrationen mit SAP Commerce Cloud, SAP Emarsys und ERP-Systemen. Alles auf BTP Cloud Foundry.
Sie starten ein neues Sales Cloud- oder Service Cloud-Projekt? Oder planen eine Migration von einem älteren SAP CRM? Sprechen Sie mit unseren Architekten über Clean Core. Kontakt aufnehmen.
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Erfahren Sie, wie SAP Sales Cloud V2 Ihr Unternehmen voranbringen kann.
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